Emil Schmid (1891-1978)
Kunstmaler

Am 17. Juli 1891 wird Emil Schmid als erstes Kind des Konditors Emil Schmid an der Poststrasse 22 in Heiden geboren. Früh zeichnet sich die Begabung des Jünglings ab, die ersten Versuche in der Radiertechnik lassen seine spätere Meisterschaft erahnen. Nach der vierjährigen Ausbildungszeit in St. Gallen folgen Studien in München, Hamburg und Berlin.

Der Ausbruch des ersten Weltkrieges bringt ihn zurück nach Heiden. Sein erstes Atelier richtet er im Hause Paradiesstrasse 16 ein. Eines seiner ersten Oelportraits – zu sehen im Museum Heiden – verewigt Alfred Tobler.

Emil Schmid erhält in Heiden Zugang zu illustren Kreisen, u.a. zur Berliner Musikprofessorin Elise Breiderhoff, die im alten Seidenweber-Höckli «Zum Morgenroth» am Rande des Waldparks im Nord die Sommer verbringt. Dieses Haus, als Dependance des «Abendroth» 1898 durch den Komponisten Heinrich von Herzogenberg eingerichtet, erwirbt er im Jahre 1920 und bewohnt es bis zu seinem Tode am 24. November 1978.

Wie kein anderer hat Emil Schmid – neben zahlreichen eindrücklichen Oelbildern und -portraits – es verstanden, mit seinen filigranen Radierungen die Schönheiten von Landschaft und Natur zum Ausdruck zu bringen. Immer wieder hat er Bäume, Weiler und Häuser der näheren und weiteren Umgebung festgehalten. Dieser Meisterschaft wird die ab Juni 2007 in unserem Museum gezeigte Sonderausstellung gerecht.
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Ausstellung über Wintermonate verlängert!

 




Emil Schmid beim Malen im Freien