Henry Dunant (1828-1910)

Zwanzig Jahre war der Rotkreuzgründer nach seiner Verurteilung zum Bankrotteur in Genf durch Europa geirrt, bevor er im Sommer 1887 als gebrochener Mann in der Pension Paradies in Heiden Aufnahme fand. Hier erkannte der an sein Krankenbett gerufene Dr. Hermann Altherr den Rotkreuzgründer und nahm ihn zu sich ins Asyl des Bezirkskrankenhauses.
Dunant erfuhr nach einem Zeitungsaufruf eines Journalisten seine späte Rehabilitation, die in der Verleihung des ersten Friedensnobelpreises 1901 gipfelte. Bis zu seinem Tode lebte er zurückgezogen, aber stetig ideenaktiv in Heiden.

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