Carl Böckli
(1889-1970)

Carl Böckli hat über rund 50 Jahre hinweg Ereignisse und Personen der Gegenwart unter anderem im "Nebelspalter", einem Satiremagazin, karikiert.

In der Rückschau wird sein Werk zu einer kritischen Chronik, welche die Geschichte der Schweiz in dieser Zeit schlaglichtartig dokumentiert.

In Heiden, wo er ab 1936 wohnte und arbeitete, gehörte er zum Dorfbild. Bö, vielen Leuten noch in Erinnerung als der liebenswürdige, etwas scheue Mann mit dem bedächtigen, biegenden Gang. Oft, ja fast täglich, sah man Bö auf dem Weg von seinem kleinen Appenzellerhaus zu seinen Stammbeizen meist in Begleitung seines Hundes.

Das Historische Museum zeigt ab dem 4. Dezember 2010, dem 40. Todestag von Carl Böckli, in einer Biografischen Sonderausstellung, wie aktuell die Themen sind, die «Bö» damals aufs Korn genommen hat.

In der Parallelausstellung «Nichts dazu gelernt?» werden Themen von Bö durch 16 zeitgenössische Karikaturisten in ihrer heutigen Ausdrucksform gegenübergestellt. Spannend und aufschlussreich!

Hier der Filmbeitrag von art-tv zur Bö-Ausstellung
Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz
Tagblatt-Artikel zur Vernissage von Werner Meier (31KB)


Das Museum Heiden ist Sitz der Bö-Stiftung.

In eigenen Räumlichkeiten gibt es eine Dauerausstellung über den Karikaturisten, und es befindet sich das Bö-Archiv mit zahlreichen Original-Dokumenten und Karikaturen, aber auch Originalbriefen von Bö an seinen Freund Gion Casura. Diese erlauben interessante Einblicke in Leben, Fühlen und Denken Bö's.

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